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Aérospatiale SA315b Lama in der Entwicklung


ubbi
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Tatsächlich haben mir bislang alle Piloten gesagt, dass sie den Rechenschieber in der Lama einfach nicht benutzen. Heutzutage tippst du Höhe und Temperatur einfach in eine Website oder App und hast sofort die Dichtehöhe (googeln reicht). Das war aber 1969 als die Lama raus kam sicher noch anders und die Piloten waren froh über den Ring, bevor sie mit Zettel und Stift drauflos rechnen mussten...

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  • 2 months later...
  • 2 weeks later...
  • 2 weeks later...
  • 1 month later...

Ja, was soll ich sagen, seit ca. einer Woche ist dieser Heli erhältlich und jeden Cent wert.

 

Sieht wirklich toll aus und lässt sich sehr gut fliegen.

 

Das Warten hat sich gelohnt.

 

Danke an Philip und khamsin

 

Gruß

 

Dirk

 

 

 

 

 

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  • 5 months later...

grüss dich philip, du hast grossartige arbeit geleistet.

ich weiss wie aufwendig das alles ist, viele user sind sich darüber nicht bewusst.

da ich selbst an einem projekt arbeite, würde ich mich freuen, mit Dir in Kontakt treten zu dürfen.

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  • 3 months later...
Am 1.2.2022 um 01:45 schrieb ubbi:

Klar kannst du dich bei mir melden. Schreib mir einfach ne PM und dann sehen wir weiter…

scheint nicht zu klappen mit der pm. ich krieg immer die autmatisierte meldung, ich hätte zu wenige beiträge auf diesem forum (bin leider zu selten auf foren).

Vielleicht klappts ja auf direktem Weg. ich wollte Dich vorab zwei Dinge fragen: zum einen wäre interessant wie es zur Zusammenarbeit mit Kamsim kam und wie ihr euch aufgeteilt habt?

Dann hoffte ich, Du könntest mir einen Hinweis geben, wie ich bei meinem MH-60 projekt in Plane Maker die Wirkung des linken Pedals (Heckrotor) als Gegendrehung zum Hauptrotor

verstärken kann.

Mit steigender Geschwindigkeit und Erhöhung des Lastgewichts wird das linke Pedal wirkungslos. Das soll auch so sein, aber weniger ausgeprägt. 

In gewissen Konfigurationen müssen mehrere Tonnen Zusatzlast getragen werden, und als Folge davon wird der Heli träge. Allerdings machen sich

gewisse Verhaltenseigenschaften bemerkbar, die so in der Realität nicht vorkommen. Obwohl X-plane oft gelobt wird, denke ich es ist noch nicht ausgereift.

ich möchte versuchen die parameter zu finden, die speziell dieses left yawing beeinflussen.

Hauptrotor läuft im Gegenuhrzeigersinn, Tendenz der Gegenläufigkeit der Fuselage ist also nach rechts.

vielen dank schon mal.

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vor 1 Stunde schrieb piloto loco:

zum einen wäre interessant wie es zur Zusammenarbeit mit Kamsim kam und wie ihr euch aufgeteilt habt?

Die Zusammenarbeit hat sich einfach geschickt ergeben. Er macht die Grafik, ich alles andere.

 

vor 1 Stunde schrieb piloto loco:

in Plane Maker die Wirkung des linken Pedals (Heckrotor) als Gegendrehung zum Hauptrotor

verstärken kann.

Einfach den maximalen Anstellwinkel der Heckrotorblätter für den linken Pedalauschlag vergrößern.

 

vor 1 Stunde schrieb piloto loco:

Mit steigender Geschwindigkeit und Erhöhung des Lastgewichts wird das linke Pedal wirkungslos. Das soll auch so sein, aber weniger ausgeprägt. 

Je mehr Last du hebst, um so mehr Leistung benötigt der Hauptrotor. Also erzeugt der Motor mehr Drehmoment und der Heckrotor muss entsprechend mehr leisten. Du beschreibst hier das klassische „out of pedal” problem. Es gibt mehrere Hubschraubertypen (z.B. die Bell 206 JetRanger) bei denen es in bestimmten Beladungssituationen mit geringem Luftdruck (heiß und/oder hoch) auch in der Realität vorkommen kann, dass der Heli in bestimmten Schwebeflugsituationen trotz voll getretenen Pedal nicht gehalten werden kann! In so einer Situation hilft nur die Flucht nach vorn (oder zur Seite) um dem Heckrotor mit zusätzlichem Wind zu helfen, oder die Flucht nach unten (weniger Pitch, weniger Drehmoment, weniger Pedal nötig).

Ich kenne die MH-60 nicht und weiß daher nicht, ob und wann in der Realität ein voll durchgetretenes Pedal nicht in der Lage ist, eine Drehung des Helis zu stoppen/verhindern.

 

Im schnellen Vorwärtsflug sollte eigentlich das Pedal grundsätzlich kaum/wenig zu spüren sein, da der Heckrotor gegen den „Wetterfahneneffekt“ kaum ankommt. Der „Gegenwind“ beim Vorwärtsflug schiebt den Heckausleger inkl. Heckrotor ja mit großer Kraft unaufhaltsam nach hinten.

 

Bislang kling also alles völlig plausibel was du schreibst. Wenn der Rotor verglichen mit dem realen Flugverhalten zu schwach erscheint, ist entweder der Hecjrotor falsch konfiguriert oder grundsätzlich liegt der Hase wo anders begraben. Es gibt unzählige Dinge, die dieses Verhalten beeinflussen. Du könntest z.B. ein falsches Flügelprofil für den Hauptrotor gewählt haben (airfoils). Wenn dadurch die Hauptrotorblätter im Verhältnis zum Auftrieb zu viel Luftwiderstand erzeugen, benötigt der Heli auch zu viel Motirleistung/Drehmoment/Heckrotor.

 

Aber auch der Reibungswiederstand des Getriebes, das Heckrotorprofil, der Anstellwinkel aller Rotorblätter (Haupt- wie Heckrotor), die Verwindung der Blätter (anderer Anstellwinkel an der Wurzel als an der Spitze), etc….

 

Aus der Ferne kann ich dir da also überhaupt nicht helfen…

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vor 11 Stunden schrieb ubbi:

Aus der Ferne kann ich dir da also überhaupt nicht helfen…

doch du hilfst. ich konnte die von Dir erwähnten Eigenschaften gedanklich abarbeiten um quasi nach dem Ausschlussverfahren des Pudels Kern näher zu kommen.

was ich heute zwischen unseren konversationen noch gemacht habe und hier nicht besprochen wurde, ist, ich die hardware response profile nochmals durchzuchecken. 

Es ist die traurige Wahrheit, dass 

trotz akribischer Verarbeitung von airfoil und performance in pm bzw. afm letztendlich die Kalibrierung der Hardware Controller einem noch einen Strich durch die Rechnung

machen kann. Man müsste also bei einem Release quasi diese profile mitliefern, da die user sonst überfordert sind oder der ausgeklügelten Dynamik nicht das abgewinnen 

können, was es täte wenn die Hardware richtig ausgerichtet ist. Ist irgendwie frustrierend.

Es gilt das Mass zwischen Pedal-nervosität, Trägheit und Wirkungsgrad so in Einklang zu bringen, dass sich der Flug wirklich echt anfühlt. Die Auskalibrierung hat viel gebracht,

aber ich schau mir den von Dir erwähnten Anstellwinkel des Heckrotors nochmals an, sowie seine Drehleistung. 

Ich muss aber aufpassen, denn mit jeglicher positiver Anpassung wird auch die Rechtsdrehung effizienter, das Ungleichgewicht zwischen linksdrehung und rechtsdrehung soll 

sich nicht noch vergrössern. 

Bei welcher Geschwindigkeit, lateral stabiler Lage, die linksdrehung zu wirken beginnt, finde ich in keinem Manual, die charts stellen diesen Koeffizenten nicht dar.

Das kann mir nur jemand übermitteln, der auf der blackhawk reihe flugerfahrung hat. ziel wäre es diese parameter ebenfalls so aufs papier zu bringen, um exakte vorgaben

für die parametrisierung in x-plane zu haben. mit den entsprechenden gewichten, der nasenstellung, der hauptrotorleistung, etc.

Darf ich fragen, bist Du bereits an einem neuen Projekt oder ist es okay wenn ich Dich solche Sachen frage? 

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Am 15.5.2022 um 00:16 schrieb piloto loco:

Darf ich fragen, bist Du bereits an einem neuen Projekt oder ist es okay wenn ich Dich solche Sachen frage? 


Ich bin vollbeschäftigt mit der Lama 2.0 für XP12 (und arbeite noch nebenher an weiteren anderen Projekten mit, bei denen ich aber nicht Federführend bin 

… unter anderem ein H130 Heli und zwei historische Flugzeuge).

Ich kann also nicht garantieren, immer Zeit für Antworten zu haben, aber Fragen darfst du natürlich immer!

Philip

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