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AirElbe

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Posts posted by AirElbe

  1. Besten Dank für die Tipps, es funktioniert. 

    Ich muss allerdings zugeben, dass die Gegend so ganz ohne Strassen auch etwas seltsam aussieht. Aber man kann nicht alles haben.

    Über xOrganizer lässt sich das Ganze jetzt wirklich leicht hin- und herschalten.

     

    Gruß an alle

     

    Bernd

     

  2. Hallo zusammen, 

    eigentlich wende ich mich nicht gerne ans Forum, weil viele Fragen tatsächlich mit etwas Sucherei zu beantworten sind.

    Aber ich komme einfach nicht zu Potte. Das Problem: Ich will diese grässlichen Autogen-Strassen abschalten.

    Es gibt dutzende Tipps mit transparenten Texturen usw., aber bisher hat alles nichts gebracht.

    Und wenn ich mir ansehe, wie z.B. die tollen Dolomiti-Szenerien von diesen Strassen-Brettern verschandelt werden, vergeht mir echt die Lust.

    Ich wäre auch bereit, eine Lösung zu akzeptieren, die das ganze Autogen, also auch die Häuser und Bäume, abschaltet. 

    Habe schon versucht das entsprechende Verzeichnis zu löschen oder umzubenennen. Aber entweder es kommt zu einer finalen Fehlermeldung oder die mistigen Strassen sind doch wieder da.

     

    Bin für jeden Tipp dankbar

     

    Bernd

     

  3. Hallo,

    hier mal eine kleine Zusammenfassung nach einem Jahr Oculus-Rift:

     

    Negative Punkte, die nicht überraschen:

    - Performance-Fresser

    - Teuer in der Anschaffung

    - geringere Auflösung als beim Monitor

    - schlecht für Brillenträger

    - bei vielen Leuten erhöhter Kotzbedarf (motion sickness)

     

    Positives:

    - unvergleichliches "Mittendrinsein"

    - vollkommen neues Erlebnis, nicht nur bei Simulatoren

    - alle negativen Punkten interessieren nicht mehr

     

    Ich bin Flugsimulant seit den 80er-Jahren (ja, da gab es sowas schon. Als Drahtgestelle in S/W). 

    Seitdem habe ich immer wieder versucht auch mit den Drehflüglern klar zu kommen. Vergebens, jede Landung ein Bombentrichter.

    Im X-Plane 11 VR habe ich es wieder einmal gewagt mich in einen Heli zu setzen. Nach wenigen Wochen täglichen Trainings hat es nun geklappt: Rumknattern wie ein Wilder und Landung auf dem berühmten Handtuch. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies nur durch die VR-Sicht gekommen ist, denn in 2D schaffe ich es immer noch nicht. Auch mit Flächenfliegern fällt alles viel leichter (bis auf auflösungssensitive Sachen, wie kleine Instrumente und kleine Schalterchen).

     

    Blöd ist halt, dass man VR nicht einfach mal ausprobieren kann. Das ist schon eine teure Katze, die man da im Sack kauft. Aber für mich ist es das Geld echt wert gewesen  Auch die größten Computermuffel konnten sich dieser Faszination nicht entziehen ("Nee, mich interessiert so was nicht" --> "Wow, kann ich nochmal?").

     

    Brillenträger:

    Ich bin Brillenträger und habe meine Probleme mit der Rift: Die normale Brille passt wegen ihrer Größe nicht drunter. Nutze jetzt eine alte "Harry-Potter-Brille", damit gehts. Aber die Linsen der Brille können verkratzen, die Brille beschmiert, beschlägt, nervt. Aber das hält mich nicht ab. X-Plane VR ist in meinen Augen der Wahnsinn und in Worten nicht zu beschreiben.

     

    Ich benutze für die Brille extra eine zweite X-Plane-Installation. Nur der Grundbedarf ohne irgendwelche Plugins oder Zusatzszenerien. Sobald man in VR ein leichtes Ruckeln hat, entsteht nämlich schnell wieder diese Karussell-Übelkeit. Und zur Steuerung nutze ich einen realen Joystick, einfach wegen dem haptischen Effekt.

     

    Fazit:

    Wer ernsthaft an Flugsimulationen interessiert ist (also jeder X-Plane-Besitzer) sollte eine VR-Brille unbedingt mal ausprobieren. Es ist einfach eine andere Welt. Allerdings findet man danach das Fliegen am Monitor irgendwie blöd. Als wenn der Kopf festgenagelt wäre. Trotz einem deutlich besseren Bild am Monitor bleibe ich lieber unter meiner Rift. Auch wenn so manches Mal die Augen brennen.

     

    Das mit der Motion-Sickness legt sich übrigens auch ziemlich schnell. Nur bei Neulingen kann ein Eimer in Bereitschaft nicht schaden.

     

    Wenn ihr die Chance habt, probiert es unbedingt mal aus. Danach gibt es nur eine Entscheidung...

     

    Ready for takeoff

    Bernd

     

     

     

     

  4. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Programm zu kaufen, von dem man nur Schlechtes gelesen hat?

    Keine Ahnung, ich habe es aber tatsächlich gemacht. Die eindeutige Mehrheit in diversen Foren war der Meinung: Finger weg von Wilco´s Tower! 2011.

    Aber nein, ich konnte ja nicht hören (oder lesen) und bin bei einem recht günstigen Angebot schwach geworden. Erwartungsgemäß war ich dann ziemlich enttäuscht und habe das Programm mehrere Monate unter "Fehlinvestition" verbucht.

    Irgendwann habe ich mich dann nochmal intensiver mit Tower! 2011 beschäftigt, habe diverse Veränderungen vorgenommen, in etlichen Foren gestöbert und bin dem Programm nun total verfallen. Es war ein steiniger Weg bis zur Begeisterung, einige negative Punkte gibt es immer noch, aber für meinen persönlichen Geschmack ist Tower! 2011 durchaus empfehlenswert.

    Warum?

    Die positiven Punkte:

    Spracherkennung: Auch wenn man nur das Gegenteil liest, bei mir funktioniert die Spracherkennung hervorragend. Ich habe mittlerweile weit über 1000 Starts und Landungen "controlled" und habe definitiv nur die Sprechtaste (Tab) benutzt. Dabei spreche ich sicherlich kein dialektfreies Englisch und auch kein "Roboter"-Englisch. Im Gegenteil, manchmal rede ich in der Hektik ausgesprochen "schnoddrig", gerade bei längeren Anweisungen ("After departure turn... bla bla bla"). Aber es funktioniert völlig problemlos. Offensichtlich ist Tower! 2011 in der Lage, das Gesagte auf sinnvolle Worte zu untersuchen, die in seinem kleinen Sprachschatz vertreten sind. Hierbei gibt es aber eine Stolperfalle: Wenn man die Sprechtaste sofort nach dem letzten Wort los lässt, nimmt der Computer das an, was er bis dahin erkannt hat. Oft wurde das letzte Wort noch nicht richtig erkannt und fehlt dann. Wenn man die Taste auch nur eine Sekunde länger festhält, gibt es das Problem nicht.

    Taxiways: Ich habe bisher keine Simulation erlebt, wo man den Flugzeugen so detailiert sagen kann, welche Taxiways sie benutzen sollen. Das geht natürlich nur mit Karte, aber die liegt ja jedem Flughafen als pdf bei.

    Graphik: Ja, die Vogelperspektive ist gewöhnungsbedürftig und absolut unrealistisch und die Flugzeuge sehr klein. Aber sie gibt einem einen tollen Überblick. Eine echte Towerperspektive wäre schöner, aber man würde sicherlich leichter die Übersicht verlieren.

    Bodenradar: Ich habe das Bodenradar auf einem zweiten Monitor und damit die optimale Übersicht über das Geschehen. Die Maus brauche ich nur zum Verschieben des Bildausschnittes in der Vogelperspektive. Alles andere läuft über die Spracherkennung. Flieger für Flieger, Stunde für Stunde.

    Addon-Airports: Die zusätzlich erhältlichen Flughäfen sind zwar etwas teuer (jeweils so um die 15 €) aber trotzdem lohnend. Besonders Boston bietet viel Potential.

    ABER: Wie schon gesagt, es war ein langer Weg:

    1. Die Sprache von Windows muss auf Englisch umgestellt werden. Wenn man weiss wie das geht (z.B. über den Vistalizator) ist es aber kein großer Akt: Umstellen - Neustart - los gehts. Das muss man aber erst mal raus bekommen. Ganz schwierig wird es bei Win 7 prof.

    2. Die Sprachausgabe: Nach der Installation war die Sprache kaum zu verstehen. Ein permanentes Pfeifen und ein Höllenlärm der Flieger machte ein Verstehen fast unmöglich. Ich habe ewig mit diversen Einstellungen in der Systemsteuerung und in den Programmeinstellungen experimentiert, es wurde nicht besser. Die Lösung: Die Sounddateien aus dem entsprechenden Tower-Verzeichnis mit einem Editor öffnen und mit reduzierter Lautstärke wieder abspeichern. Jetzt ist alles zu verstehen.

    3. Die beiliegenden Karten in einem großen Format ausdrucken (mind. DinA3), sonst hat man keine Chance die Taxiways richtig zu erkennen.

    4. Nach meinen Erfahrungen ist es NICHT nötig, die Spracherkennung in der Windows Systemsteuerung lange zu trainieren. Mikrofon richtig einstellen und vielleicht eine Übung durchführen, dann sollte es auch schon funktionieren.

    5. Ohne Englisch-Kenntnisse wird es definitiv nichts werden!

    Natürlich gibt es auch noch jede Menge NEGATIVE Punkte:

    1. Die Sicht ist unrealistisch

    2. Alle Piloten haben die gleich Stimme (Microsoft Anna)

    3. Keine Wettervorgaben, man kann die Landebahnen benutzen und freigeben wie man will.

    4. Der Preis ist nicht gerade günstig.

    ... und (fast) alle Punkte, die in anderen Foren schon bemängelt wurden.

    Es ist schade, dass es keine Demo (z.B. nur ein Airport und Zeitbegrenzung) gibt. Die meisten Leute wollen halt nicht die Katze im Sack kaufen. Ob man an dem Ding Spaß hat oder nicht, kann man nur durch Ausprobieren erfahren.

    Ich bin auf jeden Fall mittlerweile in der Sucht-Fraktion gelandet.

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