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Realvideo Dynamic von Worms nach Worms

Featured Replies

Hi Leute,

ich habe zum ersten Mal meine neue Kamera im Flugzeug probiert.

Das Video ist leider nicht sehr gut geworden: falscher Platz für die Kamera gewählt und der Befestigungsarm war zu locker/weich. Zumindest dreht die Kamera durch Vibrationen des Motors im Leerlauf oft hin und her. Auch ist durch die starken Vibrationen (die Kamera ist teilweise 5 mm hin und hergeschwungen, so dass sie wie der Propeller des Flugzeugs völli verschwommen wirkte) der Ton völlig unbrauchbar geworden. Anstelle vom Motor oder Gesprächen hat man nur Gehäuseresonanzen gehört. Nächstes Mal wird besser! Versprochen!

Aber die (wirklich ausgezeichnete) kameraeigene Bildstabilisierung hat zumindest das Bild einigermaßen gerettet. So dass wenigstens der besonders Fluginteressierte (ihr) eventuell dem Video etwas abgewinnen kann...

Hier ist es. Ich habe den kompletten Flug von über einer Stunde auf 26 Minuten zusammengeschnitten. Start findet ihr vorn, Landung hinten.

Ich musste übrigens im Startlauf ganz schön mit dem rechten Seitenruder gegen den Flugzeugwunsch nach links auszubrechen kämpfen (wie man an meiner "Schlangenlinie" gut erkennen kann).

http://youtu.be/0J40hbaEoGI

Wenn jemand den Wunsch hat, ich soll mal etwas besonderes Filmen (etwa ein besonders Manöver oder bestimmtes Realverhalten probieren), dann schreibt es mir gerne und ich werde (solange eure Wünsche im legalen Rahmen bleiben) gerne probieren, was ich machen kann... :)

Philip

  • Author

P.S. Im Wolkenloch auf dem Weg nach oben durfte übrigens mein Fluggast mal Kurz das Steuer halten... nur falls ihr euch wundert, warum da ständig so unkoordiniert hin- und her-geschlingert wird...

Uiui, da musst dir aber wirklich noch was einfallen lassen... Aber Vibrationen sind der Tod für jede Schraubverbindung...

Trotz der technischen Schwierigkeiten schöne Bilder... Freue mich auf mehr. girlies_0197.gif

Liebe Grüsse

Ly

  • 4 weeks later...
  • Author

So... zweiter Versuch. Diesmal mit weniger Vibrationen. Dennoch muss scheinbar ein externes Mikrofon eingesetzt werden, da doch über die Halterung die Virbationen des Motors die Tonaufnahme extrem stören.

Von Worms über die Kontrollzone von Mannheim rüber, kurz runter nach Heidelberg und den Neckar Richtung Osten entlang, dann nach Süden zum Karlsruhe VOR, weiter eine Runde über dem Bundesverfassungsgericht und drei Platzrunden in Worms zur Übung. Insgesamt 1:26 Stunden reine Flugzeit.

Über Heidelberg wurden wir exakt von Hinten von einem Tornado überholt. Sieht auf der Aufnahme recht unspektakulär aus, da das Weitwinkelobjektiv (152°) nach vorne gerichtet war. Als der aber direkt über uns in der Glaskuppel auftauchte war er schon beängstigend groß!

Auch eine gute Sichtübung ist der nur 150 Meter entfernte Segelfieger im anderen Video bei Minute 3:40.

Tornado:

Auf 17 Minuten gekürzter Komplettflug:

Moin... Klasse Videos... Die neue Halterung hat viel gebracht.

Um keine Vibrationen einzufangen müsstest du die Mikros aufhängen...

Bin schon gespannt auf weitere Videos von dir.

Liebe Grüsse

Ly

  • Author

[Edit: Missverständnis - meine Antwort bezieht sich auf das zweite Video, während Joachim den ersten Post in diesem Thread meint]

Schau mal in die VFR Sichtflugminima zum Thema Wolkenabstand...

Danke für den Hinweis, aber alle Minima wurden großzügig eingehalten. Einzig ein Wolkenfetzen bei Minute 04:22 war viel zu nah an uns. Dies war aber ein einzelner zunächst überhaupt nicht zu sehender Fetzen, weshalb wir ihn plötzlich direkt neben uns hatten. Allerdings war er so dünn (weshalb wir ihn zunächst auch nicht sehen konnten) dass man glücklicherweise immer hindurch schauen konnte. Weshalb ich mich auch entschloss kein extremes Ausweichmanöver zu fliegen, sondern lieber weiter nach IFR Verkehr Ausschau gehalten habe und meine Flugweg fortgesetzt habe.

Auf dem Komplettvideo ist dies deutlich besser zu sehen, da man auch hier erst die Wolke sieht, als das Flugzeug quasi mit dem Flügel schon dran ist.

Oder meinst du noch etwas anderes?

  • Author

[Edit: Missverständnis - meine Antwort bezieht sich auf das zweite Video, während Joachim den ersten Post in diesem Thread meint]

Ich habe mal drei Screenshots aus dem Original-Video gemacht. Wolkenabstand nach links und rechts ist größer als 5 km. Auf dem ersten Bild ist in Flugrichtung noch nichts zu sehen.

Auf dem zweiten Bild bemerkt man dann den kleinen Fetzen, auf dem dritten Bild sind wir am Fetzen dran: Wie an der Zeitleiste zu sehen, sind zwischen den Bildern immer nur 3 Sekunden!

Somit war es nicht möglich diese "Wolke" zu vermeiden. Das Loch in dem wir gestiegen sind war Riesig:

Bild1:

Wolke1.jpg

Bild2:

Wolke2.jpg

Bild3:

Wolke3.jpg

Philip

Allerdings...

Erstes Video, 16:22 bis 16:56 und weiter von 17:00 bis mindestens 17:40. Mehr will ich nicht suchen. Ich denke das reicht und du weist genau, was ich meine. Vin Minima "großzügig eingehalten" ist da nicht die geringste Spur. Es macht zuweilen eher den Eindruck, als würdest du absichtlich die Wolkenränder suchen.

Es muss nicht unbedingt IFR Verkehr sein, der dir da zu nahe kommen kann, aber auch das weist du sicher selbst.

Übrigens, die Abstände sind nicht in Flugrichtung bezogen. Das ist Unsinn!

  • Author

[Edti: und der letzte Post, den ich immernoch in der Annahme schrieb, dass Joachim das neuere Video meint]

Scheinbar habe ich den Videoschnitt etwas ungünstig gewählt, da es so wirkt, als ob ich aus einer Wolke heraus fliege...

Nein, das hat nichts mit Schnitt zu tun.

Ich habe nie gesagt, du warst IN einer Wolke, ich behaupte nur anhand des Videos, du warst viel zu nah dran! Und das auch nicht bezogen auf die von dir geposteten Bilder.

  • Author

Hallo Joachim,

jetzt sehe ich erst, dass du dich auf das erste Video in diesem Post beziehst. Ich dachte, du meintest die aktuell von mir gezeigten.

Ja, an deinen Befürchtungen könnte etwas dran sein. Ich habe mir das alte Video nochmal angeschaut und muss selber eingestehen, dass der Seitliche Abstand zu den Wolken unter 1,5 km betragen haben könnte und auch der vertikale Abstand kann unter 300 Metern gewesen sein.

Ich hatte in der Situation das Problem, dass wir durch das groß erscheinende Loch über die Wolken steigen wollten, dann aber doch sehr nah an eine Fallschirmsprungzone (Bad Dürkheim) gekommen wären. Ich habe mich dann lieber den Wolken angenähert, als in die Sprungzone zu geraten. Im konkreten Fall fühlen sich dann 1,5 Kilometer auch plötzlich viel kleiner an, wenn eine Sprungzone neben einem ist. Aktiv suche ich die Wolkenränder nicht.

Im Nachhinein betrachtet war es vermutlich eine Fehlentscheidung gewesen, den Steigflug fortzusetzen. Da die Dynamic im Leerlauf brutal Sinken kann wäre hier die Entscheidung unter den Wolken zu bleiben die bessere gewesen.

Ich finde es aber gut von dir, dass du auf Fehler hinweist. Nur so kann grundsätzlich die Sicherheit erhöht werden.

Philip

Und ich finde gut, dass du nicht einer dieser Unbelehrbaren bist :-)

Ich habe schon so manches gesehen. Mir sind schon Modellflugzeuge entgegengekommen und ich hab schon Motorschirme durch geschlossene Wolkendecken steigen sehen. Keiner von uns ist unfehlbar und es passiert immer wieder Mist, aber bei solch vermeidbaren Fehlern werde ich etwas allergisch. Auch Fallschirmfaller und vor allem die Absetzpiloten verhalten sich meiner Erfahrung nach oft nicht legal und schon gar nicht freundlich den anderen Luftfahrzeugen gegenüber. (Nur weil du gerade die Absetzzone ansprichst) So steigen die Absetzer auch mal gern duch geschlossene Wolkendecken und die Fallschirmspringer fallen anschließend wieder hindurch.

Davon existieren jede Menge Videos. Soetwas ist unverantwortlich. Hinterher bist aber du, der im guten Glauben einer Sprungzone ausgewichen bist, derjenige, der das Nachsehen hat, weil dir irgendwer aufs Dach fällt oder von Links der Absetzer kommt. Das ist alles Mist.

Nichts gegen Absetzpiloten oder Fallschirmspringer. Da gibt es auch Anständige. Es ist nur leider so, dass oft der gewerbliche Druck zu riskantem Fliegen führt.

Gruß, Joachim

  • Author

...

Ich habe schon so manches gesehen. Mir sind schon Modellflugzeuge entgegengekommen und ich hab schon Motorschirme durch geschlossene Wolkendecken steigen sehen. Keiner von uns ist unfehlbar und es passiert immer wieder Mist, aber bei solch vermeidbaren Fehlern werde ich etwas allergisch. Auch Fallschirmfaller und vor allem die Absetzpiloten verhalten sich meiner Erfahrung nach oft nicht legal und schon gar nicht freundlich den anderen Luftfahrzeugen gegenüber. (Nur weil du gerade die Absetzzone ansprichst) So steigen die Absetzer auch mal gern duch geschlossene Wolkendecken und die Fallschirmspringer fallen anschließend wieder hindurch.

...

Vor allem fehlt die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen, die sich durch den Himmel bewegen. So habe ich erst deutlich nach vollendung meines Flugscheins durch Zufall im Fliegermagazin (oder Aerokurier) gelesen, dass sich aufgrund der neuen Europäisierung von Lizenzen usw. neue Regeln für den Wolkenflug von Segelflugzeugen ergeben haben.

Nur durch diesen Zufall wurde ich überhaupt darauf gestoßen, dass auch Motorlose Segelflugzeuge durch Wolken fliegen dürfen. Aber auch hier habe ich bis heute nicht recherchiert unter welchen Bedingungen/Regeln dies stattfindet.

Gibt es spezielle Segelflugboxen in denen generell kein IFR-Verkehr fliegt und somit die Segler "gefahrlos" durch die Wolken rauschen können? Gibt es Transponder oder FIS Pflicht?

Leider hat sich meine Ausbildung eigentlich ausschließich mit der UL-Fliegerei befasst und es wurden gelegentlich E-Klassemaschienen und potenzielle IFR "Gegner" angesprochen. Fallschirmsprung und Segelflieger habe ich eher als "unkalkulierbares Risiko" (ähnlich deiner Beschreibung) kennengelernt. (z.B. kurbelte einer im Queranflug auf die 08 in Mainz in der Platzrunde. Dort war ein tolles dunkles Feld mit viel Sonne unter ihm. Eventuell war im garnicht bewusst, dass er in der Nähe eines Platzes war?)

Eventuell kannst du mir hier (auch wenn dies eigentlich wenig mit X-Plane zu tun hat) kurz schreiben, wo, wann und wie am ehesten mit Seglern an oder in Wolken zu rechnen ist? Ich fliege zwar immer mit eingeschaltetem FLARM und Transponder und bin auf der FIS Frequenz angemeldet, jedoch kam auf meinem letzten Flug der Segler (Minute 03:40) ohne jede Warnung angerauscht. Dieser war scheinbar ohne FLARM unterwegs, da dies bislang immer sehr zuverlässig vor anderen Verkehrsteilnemern gewarnt hat.

Grundsätzlich finde ich in der Luftfahrt sollte man offen mit Fehlern umgehen. Nichts ist schlimmer, als wenn Piloten nur aus Unsicherheit über ihr Verhalten, beginnen brenzlige Situationen oder Fehler zu verschweigen. So können sich auch Verhaltensmuster einschleichen, die mit einem einfachen Gespräch (oder Post) schon im Ansatz zu verändern wären. Auch sehe ich mich noch als relativ unerfahrenen Piloten, da ich seit meiner Ausbildung erst 36 weitere Stunden geflogen bin und davon erst gute 6 Stunden auf der Dynamic. Da ist grundsätzlich noch eine erhöhte Konzentration gefragt solch ein durchaus komplexes UL zu bewegen.

Daher bin ich für Tipps und gute wie schlechte Erfahrungsschilderungen immer zu haben. Auf jeden Fall werde ich mich das nächste Mal an diese Kommunikation erinnern, wenn ich mich wieder Wolken nähere und größeren Abstand halten.

Hier übrigens ein Foto welches ich beim Ausflug aus der Mainzer Platzrunde machte. Ich flog exakt auf der veröffentlichten Platzrunde und hatte gerade einen Steigflug begonnen um diese nach Norden (auf der Platzrunde als Ausflugspunkt mit einem Pfeil markiert) zu verlassen.

Warum kann der Kollege nicht diese Termik direkt am viel genutzten Ausflugspunkt links liegen lassen und etwas weiter von der Platzrunde enfernt suchen? (Auch habe ich schon UL und E-Klasse Piloten erlebt, die nur 500 ft über der Platzrundenhöhe direkt über den Mainzer Platz gedonnert sind. Dort ist halt leider viel wegen des Frankfurter Luftraums unterwegs. Aber dann bitte einmal auf der Platzfrequenz reinrufen...)

Philip

DSC05661.JPG

Nur durch diesen Zufall wurde ich überhaupt darauf gestoßen, dass auch Motorlose Segelflugzeuge durch Wolken fliegen dürfen. Aber auch hier habe ich bis heute nicht recherchiert unter welchen Bedingungen/Regeln dies stattfindet.

Seih versichert, dass das in Deutschland so ohne Weiteres nicht legal ist. Das heißt nicht, dass die Leute es nicht zum Teil tun, was ja Kern des Problems ist. Auch für Segelflugzeuge gelten die VMC Sichtflugminima.

Gibt es spezielle Segelflugboxen in denen generell kein IFR-Verkehr fliegt und somit die Segler "gefahrlos" durch die Wolken rauschen können?

Nein

Gibt es Transponder oder FIS Pflicht?

FIS schonmal gar nicht. FIS ist nur eine INFORMATIONSFrequenz und kann derartige Freigaben nicht erteilen. Ob es ATC in Deutschland machen würde, wag ich zu bezweifeln. Welche Berechtigungen der Pilot besitzen muss und wie das Flugzeug ausgestattet sein muss, entzieht sich meiner Kenntnis.

Leider hat sich meine Ausbildung eigentlich ausschließich mit der UL-Fliegerei befasst und es wurden gelegentlich E-Klassemaschienen und potenzielle IFR "Gegner" angesprochen. Fallschirmsprung und Segelflieger habe ich eher als "unkalkulierbares Risiko" (ähnlich deiner Beschreibung) kennengelernt.

Ich bin ja in vielen Luftsportarten zu Hause. Daher kenne ich auch diverse Ausbildungen. Leider können nicht alle "fachspezifischen" Inhalte in anderen Sportarten vermittelt werden. Oberstes Gebot ist daher "See and avoid".

Eventuell kannst du mir hier (auch wenn dies eigentlich wenig mit X-Plane zu tun hat) kurz schreiben, wo, wann und wie am ehesten mit Seglern an oder in Wolken zu rechnen ist? Ich fliege zwar immer mit eingeschaltetem FLARM und Transponder und bin auf der FIS Frequenz angemeldet, jedoch kam auf meinem letzten Flug der Segler (Minute 03:40) ohne jede Warnung angerauscht. Dieser war scheinbar ohne FLARM unterwegs, da dies bislang immer sehr zuverlässig vor anderen Verkehrsteilnemern gewarnt hat.

FLARM und FIS sind sehr trügerische Sicherheiten. FLARM kann keine Ziele erkennen, die sich nicht zeigen (wollen). Solange es keine FLARM-Pflicht gibt, ist das System Lückenhaft, wenn auch das Netz immer dichter wird. FIS kann dir nur Ziele angeben, die einen Transponder angeschaltet haben und das auch NUR, wenn die Arbeitsbelastung es zulässt. D.H. an schönen Tagen mit viel Segelflug und Inselhüpfen noch und nöcher, kannst du FIS eigentlich vergessen. Meiner Meinung nach sind die Gebiete viel zu groß und das Verhalten vieler Leute auf der Frequenz inakzeptabel. Ziele ohne Transponder kann auch FIS meistens nicht erkennen und somit melden. Dafür sind die Primärradarsysteme zu schlecht.

Segelflieger sind oft an Thermikreichen Tagen unter schönen Kumuluswolken anzutreffen. Wenn Wolkenstraßen existieren, dann vermehrt darunter. Das heißt aber nicht, dass die NUR da sind. Oft fliegen Segelflieger deutlich weitere strecken, als Motorflieger. (Ist ja ein Sport) Und das findet natürlich nicht nur unter Wolken statt.

Im Gebirge sieht das wieder etwas anders aus. Sprich, verlasse dich NIE darauf, wo du jemanden erwartest, er wird eh woanders sein.

Grundsätzlich finde ich in der Luftfahrt sollte man offen mit Fehlern umgehen. Nichts ist schlimmer, als wenn Piloten nur aus Unsicherheit über ihr Verhalten, beginnen brenzlige Situationen oder Fehler zu verschweigen. So können sich auch Verhaltensmuster einschleichen, die mit einem einfachen Gespräch (oder Post) schon im Ansatz zu verändern wären. Auch sehe ich mich noch als relativ unerfahrenen Piloten, da ich seit meiner Ausbildung erst 36 weitere Stunden geflogen bin und davon erst gute 6 Stunden auf der Dynamic. Da ist grundsätzlich noch eine erhöhte Konzentration gefragt solch ein durchaus komplexes UL zu bewegen.

Diese Sichtweise wünsche ich mir bei vielen Anderen auch. :-)

Fliegst du in Mainz?

Gruß, Joachim

  • Author

Ich habe in Mainz auf einer CTLS meinen Flugschein gemacht und habe auch danach diese dort gechartert.

Allerdings habe ich danach eine Arbeitsstelle an der Bergstraße (Alsbach-Hähnlein) angetreten und mir war das Pendeln zu weit.

Daher hatte ich eine Flugpause von ca. einem halben Jahr und habe mich in der Zeit umgeschaut etwas vergleichbares an der Bergstraße zu finden.

Nun fliege ich seit kurzem von Worms aus eine Dynamic die ich dort leihen kann.

Eigentlich wollte ich nicht direkt auf ein solches Hig-End-UL umsteigen, aber da schon die CTLS (auf der ich ja von Anfang an gelernt hatte) mit einem elektronischen Klappensystem, Verstellpropeller usw. ausgestattet war, fand ich die weit verbreiteten C42 nicht so reizvoll. Wobei sich da meine Meinung ändern mag, wenn ich mich jemals in eine setzen sollte. Aber (anders als fast alle anderen UL-Piloten) habe ich noch nie eine C42 von innen gesehen.

In welcher Gegend Deutschlands fliegst du denn? Grundsätzlich hätte ich durchaus mal interesse als Passagier einen Segelflug mit zu machen um die Antriebslosen mit ihren Wünschen und Zwängen besser verstehen zu können. Im Sinne Tausch-um-Tausch könnte ich als Gegenleistung eine Runde in der WT-9 anbieten...

Philip

Nunja, die CT ist ja auch nicht unbedingt Low-End. Der Reiz einer C42, wenn man mal davon sprechen mag, liegt ganz woanders. Das ding ist weder schön, noch schnell. Der Vorteil liegt einfach im Preis. Dennoch muss ich sagen, dass die sich in der Luft deutlich erwachsener anfühlt, als sie am Boden aussieht. Außerdem kann man sehr geile Sarajevo-Anflüge damit machen. :-)

Eine Dynamic würde mich interessieren. Als E-zugelassenes Flugzeug mit Einziehfahrwerk ;-)

Ich fliege um Düsseldorf herum auf mehreren Plätzen. Gern kannst du vorbeikommen.

Gruß, Joachim

  • Author

Hallo Joachim,

ja... als UL ist die Wormser Dynamic wegen Gewichtsgründen nur mit Festfahrwerk und Festpropeller. Da wären sicherlich bis zu 40 km/h mehr drin, wenn ein Verstellpropeller und Einziehfahrwerk sich ergänzen würden.

Über den Propeller wurde vor kurzem vom Halter nachgedacht, da aber der Flieger an eine größere Pilotengruppe verchartert wird, von denen einige mit Skepsis gegen die höhere Arbeitsbelastung ansehen, wurde diese Idee leider wieder verworfen.

Danke für dein Angebot! Jedoch halte ich den Düsseldorfer-Raum momentan eher für Unwahrscheinlich. Sollte es mich tatsächlich mal mit dem Flieger (oder dem Auto) in die Richtung verschlagen, melde ich mich eventuell spontan bei dir. Ich bin aber z.Z. beruflich so eingespannt, dass Zeitlich für mich leider nur kurze Rundflüge drin sind. Eventuell frage ich mal bei den Seglern aus Heppenheim oder Bensheim...

Gruß,

Philip

  • Author

...

Seih versichert, dass das in Deutschland so ohne Weiteres nicht legal ist. Das heißt nicht, dass die Leute es nicht zum Teil tun, was ja Kern des Problems ist. Auch für Segelflugzeuge gelten die VMC Sichtflugminima.

...

Wikipedia schreibt übrigens zum Thema Wolkenflug mit Segelflugzeugen:

"Wolkenflug ist möglich, wenn der Pilot die entsprechende Lizenz besitzt und der Flug von der Flugsicherung genehmigt wurde. In Deutschland muss das Segelflugzeug hierfür neben den für den Sichtflug vorgeschriebenen Fahrtmesser und Höhenmesser zusätzlich mit Variometer, Kompass, Wendezeiger oder künstlichem Horizont, Libelle sowie mit Funk ausgerüstet sein. Ein Transponder ist zwar nicht vorgeschrieben, erhöht aber die Chancen, eine Freigabe zu erhalten."

Wahrscheinlich wird diese Freigabe über FIS eingeholt (wobei diese als Relaistation die Freigabe dann nur weitergeben). Dann habe ich mich ja doch richtig erinnert, dass ein IFR Pilot in einem entpsrechend ausgestattetem Segelflugzeug tatsächlich auch durch Wolken segeln darf... und das sogar ohne Transponder... ich hoffe die Lotsen schauen gut auf ihren (Primär-) Radar, bevor sie die Segler so ausgestattet durch die Wolken lassen.

In der Schweiz existieren sogar die von mir vermuteten Segelzonen! Zitat aus Wiki: "In der Schweiz gibt es spezielle Wolkenflugzonen, in denen Wolkenflug ohne Freigabe durch die Flugsicherung erlaubt ist. Die Piloten staffeln sich dabei mit Hilfe spezieller Funkverfahren direkt selbst."

Philip

So einfach ist das nicht. Es langt keine normale IFR Berechtigung. Es muss zusätzlich eine Wolkenflugausbildung auf Segelflugzeugen gemacht werden.

Ich stehe dem Ganzen dennoch sehr skeptisch gegenüber und kann nicht verstehen, warum soetwas überhaupt noch Thema ist.

Gruß, Joachim

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