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Chris13

Danke Oliver Pabst für den tollen Beitrag über Softwarepiraten

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Ich konnte lernen, ---

Em, Du bist Dir schon darüber im Klaren, dass Du mit solchen Beschreibungen letztendlich den Payware-Entwicklern schadest, oder? Indem Du Leute neugierig machst. So nach dem Motto "Was? Das gibt es? Na, schauen schadet ja nichts." Und so fängt es an. Und dann diese Andeutungen bezüglich einem anderen namhaften Distributor - das ist im Grunde schon geschäftsschädigend.

Wenn ich Du wäre, würde ich die Beispiele rausnehmen - Menschen sind verführbar. :mellow::huh: :huh:

Ich ziehe wirklich meinen Hut vor all den Paywareleuten, dass ihr überhaupt noch etwas macht :blink:

Ihr verdient ja kaum mehr etwas daran!

Na, das kann aber so auch nicht ganz stimmen, wenn man z.B. liest, dass Aerosoft plant, Millionensummen (O-Ton) zu investieren in den ASFS 2010. Wenn es wirklich *so* schlimm stünde, wie Du das Bild zeichnest, dann würde wohl Matthijs kaum noch Kreditgeber für ein solches Unterfangen finden.

Gruß,

Markus

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Em, Du bist Dir schon darüber im Klaren, dass Du mit solchen Beschreibungen letztendlich den Payware-Entwicklern schadest, oder? Indem Du Leute neugierig machst. So nach dem Motto "Was? Das gibt es? Na, schauen schadet ja nichts." Und so fängt es an. Und dann diese Andeutungen bezüglich einem anderen namhaften Distributor - das ist im Grunde schon geschäftsschädigend.

Wenn ich Du wäre, würde ich die Beispiele rausnehmen - Menschen sind verführbar. :mellow::huh: :huh:

Na, das kann aber so auch nicht ganz stimmen, wenn man z.B. liest, dass Aerosoft plant, Millionensummen (O-Ton) zu investieren in den ASFS 2010. Wenn es wirklich *so* schlimm stünde, wie Du das Bild zeichnest, dann würde wohl Matthijs kaum noch Kreditgeber für ein solches Unterfangen finden.

Gruß,

Markus

Es gibt in unserem Hobby viele ehrliche Leute, die gute Arbeit zu schätzen wissen. Viele von denen befinden sich in einer Lebensphase, in der sie die Frage Addon oder ein gutes Essen im Restaurant mit "Beides" beantworten, oder mit heute dies, morgen das. Für diese Menschen arbeiten wir. Wir wissen, das mehr vom Saulus zum Paulus werden, wenn sie erst selbst Geld verdienen, als umgekehrt.

An diejenigen, denen es tatsächlich schwer fällt, das Geld für ein Addon aufzubringen: wendet Euch direkt an die Entwickler. Für einen kleinen Gefallen, ein paar Bemalungen oder auch recherchierte Infos vom Euch nächstgelegenen Flugplatz oder... werden die meisten Euch gerne ein Besprechungsexemplar zur Verfügung stellen, ich kenne sogar Entwickler, die genau so angefangen haben und heute eigene Produkte haben. :)

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Danke Burkhard! So geht's anscheinend auch!

Es müssen nicht immer gleich finstere Drohungen, Verdächtigungen und Katastrophenszenarien aufgefahren werden,

die Eurem sehr berechtigten Anliegen m.E. mehr schaden als nützen.

An die tatsächlichen Kriminellen, die auf ihren Downloadseiten mit gestohlener Software ihre Geschäfte machen, wird man nach deutschem Recht wohl kaum ran kommen.

Was die kleinen "Softwarepiraten" erbeuten ist sowieso meistens Halbschrott und dazu geeignet, die Eltern zu nerven, dass man jetzt aber unbedingt endlich mal eine richtige Version der Software haben müsste...

Das verliert sich dann später - bis auf den "harten kriminellen Kern". Aber den gibt es überall.

Vielleicht könnten wir uns zumindest hier im Forum darauf verständigen nicht mehr von "Softwarepiraten", sondern ganz einfach von Softwarediebstahl zu sprechen.

"Pirat" - das hat halt immer noch so einen touch von Störtebecker und Robin Hood, von Freiheit und Abenteuer im (höheren) Dienst der allgemeinen Gerechtigkeit...

Dabei handelt es sich ganz einfach nur um mickrige Kleinkriminalität.

Vor 50 Jahren hätte ich mich wahrscheinlich auch gerne als "Pirat" gefühlt...

Also: bitte erst mal die Begriffe klar sortieren.

Servus,

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Also: bitte erst mal die Begriffe klar sortieren.

Ja, gute Idee... das fand ja auch schon Konfuzius! :);)

Dann aber auch ganz richtig: Worum es hier geht, ist "Filesharing", also nicht Diebstahl, sondern Computerbetrug ohne Selbstbereicherungsabsicht.

"Diebstahl" impliziert, dass jemandem etwas weggenommen wird. Aber das ist hier nicht der Fall. Es wird stattdessen ein Produkt (Software) gekauft, widerrechtlich verändert ("gecrackt"), danach verlustfrei und nichtressourcenverbrauchend vervielfältigt und ohne finanzielle Gegenleistung weiterverteilt ("Sharing" eben.) Dem ursprünglichen Rechteinhaber an der Software (dem Hersteller bzw. Vertreiber) bleibt die Software aber dennoch vollumfänglich erhalten.

Das soll natürlich nicht sagen, dass der Produzent nicht dabei geschädigt würde. Ihm entgeht ja Geld, nämlich dasjenige, das jemand ausgegeben hätte, wenn er nicht widerrechtlich eine kostenlose Kopie des Originals bekommen hätte. Wie hoch dieser Verlust ist, lässt sich nur abschätzen, da man ja im Nachhinein nicht ermitteln kann, wer ordnungsgemäß gekauft hätte, wenn er nicht usw... Aber Diebstahl ist es nicht. (Und "Piraterie" natürlich auch nicht, denn das ist Raub.)

Ach und wo der Thread ja auf der ersten Seite schon so seltsame mittelalterliche Auswüchse hatte: Im Mittelalter bräuchten wir über solche Themen gar nicht zu palavern. Denn da gab es noch gar kein Recht auf geistiges Eigentum. :lol:;)

Gruß,

Markus

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Dann aber auch ganz richtig: Worum es hier geht, ist "Filesharing", also nicht Diebstahl, sondern Computerbetrug ohne Selbstbereicherungsabsicht.

Wie auch immer man das Baby benennt, das Ergebnis für die Betroffenen bleibt gleich.

Software wird mit einer Lizenz zur Nutzung vertrieben, die sieht weder Uploads noch Downloads ohne entsprechende Lizenzvereinbarung (sprich Zahlung der Nutzunggebühr) vor.

Fakt ist, das die Konsequenzen solchen Verhaltens alle trifft, früher oder später, mehr oder weniger. Machen kann man wenig (ausser auf Vernunft hoffen), ignorieren kann mans leider aber auch nicht.

Damit sollten wir es belassen, denn wie es so schön heißt, die Hoffnung sirbt zuletzt.

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Hi

Vielleicht sollte man einfach über die Vermarktung der Produkte mal in Ruhe nachdenken und quer durch den Softwaremarkt schauen. Dort gibt es viele erfolgreiche Modelle, wie man zum einen den Softwaretausch eindemmt und zum anderen die Kunden nicht mit agressiver Vermarktung übersättigt. Wenn ich sehe, dass z.B. ein Airport fertig ist, wird er sofort online zum Verkauf bereitgestellt und ruck zuck ist das Filesharing am glühen. Der potentielle Markt ist dann sofort zur Hälfte bedient und die große Neugierde läßt so manchen ehrlichen Kunden in die Versuchung kommen zu "suchen und finden". Es wurde ja schon angesprochen, dass so macher Nutzer die geladene Kopie hinterher mit einer bezahlten Version ersetzt. Viele, die wohl auch gekauft hätten, machen es dann doch nicht mehr.

Warum nicht mal einen Schritt zurück und eine Reihe Airports fertigstellen und dann NUR die gute alte Box im Laden anbieten. Dann freut sich der gesamte Kundenstamm noch mehr auf ein Produkt und kann Mutti die auch den Kleinen zu Weihnachten kaufen und die müssten nicht Nachmittags am Rechner hängen und saugen was die Leitung hergibt. Der Freischaltcode inkl. zeitlich begrenzter Aktivierungsanzahl sollte dann sein übriges tun. Wer dann 5 mal in 3 Monaten seinen Rechner "neu aufsetzen musste", der kann ja vorsorglich seine Daten für ein Jahr als Sicherheit beim Entwickler hinterlegen und das 6. Mal den PC neu aufsetzen.

Ich denke hier sollte jeder einzelne Mathijs sein Hobby fördern und fordern (in Bezug auf Eindemmung des Filesharings und der Strafverfolgung) und zum anderen mal in sich gehen und über die eigene "Mitschuld am Datenmüll" im Internet nachdenken.

Grüße

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Paul, dein Vorschlag ist interessant, aber läuft dem Trend entgegen. Der Anteil des Downloadgeschäfts am Umsatz steigt kontinuierlich. Und auch die Box schützt vor Filesharing nicht - fast alle illegalen Distributionen von MyTraffic sind Versionen, die es nur auf DVD bei Aerosoft gab, ganz wenige sind Downloadpakete von Simmarket.

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Paul, dein Vorschlag ist interessant, aber läuft dem Trend entgegen. Der Anteil des Downloadgeschäfts am Umsatz steigt kontinuierlich. Und auch die Box schützt vor Filesharing nicht - fast alle illegalen Distributionen von MyTraffic sind Versionen, die es nur auf DVD bei Aerosoft gab, ganz wenige sind Downloadpakete von Simmarket.

Ich glaube, ORBX macht das ganz gut mit seiner Pre Pay - Option. Geht wohl eher für Szenerien und Flugzeuge, aber damit kann man mal schon Verkäufe generieren, bevor das eigentliche Produkt da ist.

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Ich glaube, ORBX macht das ganz gut mit seiner Pre Pay - Option. Geht wohl eher für Szenerien und Flugzeuge, aber damit kann man mal schon Verkäufe generieren, bevor das eigentliche Produkt da ist.

Kaum sinnvoll, denn die, die solche prepay Optionen nutzen, gehören nicht zur der problematischen Zielgruppe.

Wie Burkhard schon richtig angemerkt hat, sind die Boxen das primäre Problem, daher wird sich gerade dort was ändern müssen.

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Zu dem Thema würde ich gerne mal was in Zahlen beisteuern:

meinen Arbeitskollegen hat man wegen des Emule-Downloades eines aktuellen Musikalbums einer bekannten US-Sängerin (ihren Namen und den Albumtitel lasse ich weg) erwischt. Er bekam ein Schreiben einer Rechtsanwaltskanzlei und sollte 850€ wegen dieses Downloads bezahlen.

Er hat sich aber informiert und einen Anwalt eingeschaltet. Ich möchte nur noch dazu schreiben, das er diese Summe nicht pauschal bezahlt hat und auch nicht die beigefügt Unterlassungserklärung unterschrieben habt. Trotzdem hat sein Anwalt nat. auch etwas bekommen und abschließend gesagt: von dem Anwaltshonorar könnte ich mich im Aerosoftshop ganz gut austoben :o

Fazit: Teures Album!! und lasst es sein!!

Was ich als Tipp weitergeben möchte: es gibt einen "recht" bekannten und "nicht gerade kleinen" Internet"shop" :lol: der mit A anfängt und an 6ter Stelle mit n aufhört. Wenn es Musik sein soll, dann nutzt dort - wenn man auf eine pure CD verzichten kann - den MP3-downloadshop. Beispiel: ich habe dort das aktuelle Album einer meiner Lieblingsbands statt für 23€ als Doppel-CD nun als Download für 13€ bekommen. Sch.... auf das Booklet, ich hab 10€ gespart, welche ich für ein anderes Album wieder drinne habe! Und das in 256er Qualität!

Oder: Bücher. Ich bin ein totaler Bücherfreak. Aber keine Romane, sondern Sachbücher. Die gibt es im A....n-Marketplace teilweise gut gebrauchte wesentlich günstiger. Ich habe schon gebrauchte Bücher dort erworben, die waren noch eingeschweißt. Als Gebraucht gingen sie aber durch, weil hier und da ein Knick war, also quasi B-Ware.

Vielleicht hab ich ja den einen oder anderen hier animiert, da mal reinzuschauen. Das lohnt sich wirklich!!

In diesem sinne noch einen schönen Abend und ein Rest-WE!

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Beispiel: ich habe dort das aktuelle Album einer meiner Lieblingsbands statt für 23€ als Doppel-CD nun als Download für 13€ bekommen. Sch.... auf das Booklet, ich hab 10€ gespart, welche ich für ein anderes Album wieder drinne habe! Und das in 256er Qualität!

Das ist meiner Meinung nach sehr schönes Beispiel, wie man Download-Kunden besser annimieren kann, Produkte zu kaufen anstatt sie zu sharen. Es ist nur leider oftmals so - und das auch bei Aerosoft -, dass Download-Produkte nur einzelne Cent günstiger als die Box oder CD oder DVD sind. Ein paar Cent? Hallo? Es wird an Verpackung, am Medium, am Handbuch, am Vertrieb, an Kosten für Zwischenhändler etc. gespart und der Kunde, der auf alles das verzichtet, zahlt den gleichen Preis? (Vielleicht kann mir dieses Ding ja mal jemand erklären.)

Ich selber bleibe bei den Download-Varianten, weil ich viel zu geil drauf bin, den Airport gleich anzusteuern, anstatt ihn zu bestellen und auf die langsame Post zu warten.

Damit will ich auch auf gar keinen Fall Verständnis für Raubkopierer wecken. Es ist nur eine Idee, das Problem mal anzugehen, denn es bringt meines Erachtens nichts, in ein Wettrüsten einzusteigen, welches die Film-Industrie seit Jahren vergeblich versucht. Man sollte besser mal nach den Ursachen fahnden.

Jenne

PS: Ganz gefährlich finde ich es übrigens, wenn hier im Forum öffentliche Meinungen zu lesen sind, dass der eine oder andere doch bestimmt dieser Szene angehöre. Erst recht bleibt es gefährlich, wenn man dann seine Meinung ändert und den Eintrag verändert, die ursprüngliche Meinung aber für alle anderen lesbar hält.

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Das ist meiner Meinung nach sehr schönes Beispiel, wie man Download-Kunden besser annimieren kann, Produkte zu kaufen anstatt sie zu sharen. Es ist nur leider oftmals so - und das auch bei Aerosoft -, dass Download-Produkte nur einzelne Cent günstiger als die Box oder CD oder DVD sind. Ein paar Cent? Hallo? Es wird an Verpackung, am Medium, am Handbuch, am Vertrieb, an Kosten für Zwischenhändler etc. gespart und der Kunde, der auf alles das verzichtet, zahlt den gleichen Preis? (Vielleicht kann mir dieses Ding ja mal jemand erklären.)

...

Die Arbeitskosten für Downloadprodukte sind wesentlich höher als für Boxen. Boxen werden in großen Stapeln gemacht, das kostet wenig, stapelweise in die Märkte gebracht und die Märkte kassieren das meiste Geld, machen dafür große Stückzahlen. Von den boxed Kunden hört man kaum mal was, die machen keinen Supportaufwand. Ganz anders die Onlinekunden, wenn ich den Zeitaufwand, den ich bei Simmarket mit Kundenbetreuung verbringe, durch die Zahl der Kunden teile, liege ich bei über einer Stunde pro Kunde. Ihr bezahlt also entweder für Support hier - oder für Support by den Märkten - und bei denen heißt Support kostenlose Parkplätze, Licht, Hintergrundmusik, ahnungslose aber junge Verkäufer, und endet sobald bezahlt ist. Aerosoft springt dann freiwillig ein, wenns doch mal vorkommt.

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Ganz ehrlich, ist es aber nicht so, daß mit den Boxen gewartet wird, bis die Downloadkunden (Tester) die meisten Fehler gefunden haben? (siehe Lübeck,Installer GA3...)

Dann ist natürlich klar, daß die Box-Kunden keinen Grund mehr finden, beim Support nachzufragen.

Manchmal muß man sich schon wundern.

Gruß

Didi

Edit: Aber das hat eigentlich alles nichts mehr mit dem Thema zu tun. Sorry.

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Warum nicht mal einen Schritt zurück und eine Reihe Airports fertigstellen und dann NUR die gute alte Box im Laden anbieten. Dann freut sich der gesamte Kundenstamm noch mehr auf ein Produkt und kann Mutti die auch den Kleinen zu Weihnachten kaufen und die müssten nicht Nachmittags am Rechner hängen und saugen was die Leitung hergibt. Der Freischaltcode inkl. zeitlich begrenzter Aktivierungsanzahl sollte dann sein übriges tun. Wer dann 5 mal in 3 Monaten seinen Rechner "neu aufsetzen musste", der kann ja vorsorglich seine Daten für ein Jahr als Sicherheit beim Entwickler hinterlegen und das 6. Mal den PC neu aufsetzen.

Ich denke hier sollte jeder einzelne Mathijs sein Hobby fördern und fordern (in Bezug auf Eindemmung des Filesharings und der Strafverfolgung) und zum anderen mal in sich gehen und über die eigene "Mitschuld am Datenmüll" im Internet nachdenken.

Grüße

Hi,

zum Thema "Freischaltcode" und begrenzte Aktivierungszahl. Auch beliebt: Der Entwickler kriegt Daten von MIR.

Gerade das Thema Datenweitergabe an Entwickler. Ich würde keinem Entwickler oder allg. einer Firma meine DAten geben, um dann ein Spiel bzw. Add-On zu spielen. Sowas boykottiert man dann oder darf 2 Millionen verlangen im Falle von Datenmissbrauch, der eine sehr beliebte Einnahmequelle ist.

Habe es selbst an vielen Stellen bemerkt, mitbekommen, wo Leute ihre Daten zum Gebrauch von Spielen/Versicherungen oder sogar Schülerprojekte hergeben mussten und dann Post bekamen, Anrufe usw..

Ich persönlich halte von dieser Methode wenig, da sie viel zu unsicher ist. Und wer kann schon wirklich sagen, dass meine Daten bei dieser Firma 100%ig sicher sind?

Ein Schritt in diese Richtung ist ein Schritt in die falsche Richtung. Ich persönlich zahle gerne für Add-Ons, die was taugen und Spaß machen, denn nur solche werden von den meisten, inklusive mir, gekauft.

Wenn eine Firma also Daten verlangt, könnte man auch verlangen, dass man genau dafür Geld haben will.

Gruß,

Chris

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Das sehe ich als Entwickler auch so. Das Risiko, evtl. Kundendaten woanders als im Kopf zu haben möchte ich nicht tragen. Vor allem nicht auf einem am Internet hängenden Computer, denn alle Daten auf einem solchen befinden sich bei der CIA und auch bei anderen Geheimdiensten und sind damit für Geld zu bekommen, vor allem China glänzt in dieser Disziplin. Ich glaube nicht, das irgendeiner der FS-Entwickler oder Aerosoft auf die Idee kämen, mit den Daten was anzufangen, aber ich zumindest wäre auch nicht in der Lage, mit den Daten so umzugehen, wie sie es verdienen.

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Ich glaube nicht, das irgendeiner der FS-Entwickler oder Aerosoft auf die Idee kämen, mit den Daten was anzufangen, ...

Und letztendlich weiß man es nie.

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Und letztendlich weiß man es nie.

Stimmt, aber die gesamte arbeitsteilige Gesellschaft basiert auf einem System aus Vertrauen und Kontrolle. Mir ist kaum eine Tätigkeit bekannt, bei der man so viel Arbeit für so wenig Ertrag aufbringen muß wie FS -Design, wer schnelles Geld machen will machts woanders.

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Mir ist kaum eine Tätigkeit bekannt, bei der man so viel Arbeit für so wenig Ertrag aufbringen muß wie FS -Design, wer schnelles Geld machen will machts woanders.

Es tut mir leid, aber ich kann es nicht mehr hören...

Im Aerosoft-Shop wird ständig vermittelt, was für hochwertige und aufwendig programmierte Addons (für nicht wenig Geld) erscheinen.

Die Entwickler sind im Supportfall aber anscheinend alle nur Feierabend-Programmierer, die eigentlich überhaupt nichts an der Sache verdienen.

Vielleicht sollte Aerosoft sich mal für eine Firmenphilosphie entscheiden:

Anbieter von first-class Addons, hergestellt von motivierten Menschen, oder Home-Office Klitsche auf freiwilliger Basis von lauter genervten und mies bezahlten freelancern...

Bei mir kommt leider immer öfter das Letztere an.

Grüße

Stephan

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Moin Stephan,

dem möchte ich widersprechen. Ich sehe da keine Entscheidung bei Aerosoft, wie Du es beschreibst:

Aerosoft ist schlicht Publisher und stellt eine Plattform für einen Addonvertrieb bereit. Durch die bekannten Schachteln in den diversen Märkten auch in großer Stückzahl und damit gerade auch in der Vergangenheit ohne die Download-Markets extrem interessant für die Entwickler.

Neben dem Addonvertrieb "verkauft" es dem Entwickler auch Support des Endkunden.

Die Entscheidung liegt schlicht bei uns allen (der Nutzer eines FS) und die sieht dann - betrachtet man die Stückzahl-Realitäten im FS-Design:

Lebst Du mit dem aktuellen Zustand von Hobbyarbeit oder willst Du schlicht gar kein Addon mehr haben, was den aktuellen Anforderungen entspricht. Mal von den tollen AFCAD-Änderungen und Objektkopier-Addons aus anderen Download-Quellen abgesehen, deren Qualität einem fast die Schuhe auszieht und was keine 5 Minuten Arbeit bedeutet...

Du wärst - wie ich auch - niemals bereit, auch nur einen Bruchteil der wirklichen Entwicklungskosten eines Addons zu tragen, wenn diese durch "Profis" in einer normalen Kalkulation wie in meinem realen Job bestimmt wäre (immer auf die zu erwartende Stückzahl hochgerechnet).

Entwickelt selbst wird bei - wie Du es nennst - "Freelancern". Und denen Unmotiviertheit vorzuwerfen ist schon recht spekulativ. Ich benenne es mal anders:

Es gibt Kollegen, deren Addons schon nahezu "Kunst" sind und andere vielleicht eher "Handwerk". ;)

Einige davon können in Ihren Arbeiten diverse Automatismen einsetzen und haben vom Aufwand her einen Weg geschaffen, Addons "profitabel" zu erschaffen.

Anderen mag sogar Aufwand egal sein, sie sehen es als künstlerische Detailverliebtheit, auch noch den kleinsten Grashalm eines Platzes oder Nadel eines Instruments darzustellen.

Ob nun durch Softwarepiraterie oder durch mittlerweile herrschende Detailsucht auf Seiten von uns Kunden wird der Grad zwischen "ich riskiere den Aufwand" und "der Aufwand lohnt sich für mich nicht" immer kleiner. Oder warum glaubst Du haben eine ganze Reihe von FS9-Addonentwicklern das Klicken des GMAX-Programmicons aufgegeben? Da gehöre ich dazu. Heißt in meinem Fall nicht, dass ich gar nichts mehr mache. Nein, es bekommt nur kein anderer mehr, ich mache es nur noch für mich selbst und man sieht das Ergebnis vielleicht hier und da in Screenshots.

Was den Freunden an der Kopierfront vielleicht einfach egal ist:

Kopiere ich ein Spiel eines großen Spielepublishers wie Electronic Arts oder solche mittlerweile entstandenen Softwarefabriken, dann treffe ich dort nicht ins Mark der Entwickler selbst. Da wird eben fabriktechnisch mit riesiger Stückzahl ein für einen kurzen Zeitraum interessantes Game erstellt.

Hier - und damit komme ich wieder zum Ausgangspunkt dieses Threads - triffst Du Menschen, die abends in ihrer Freizeit Dinge für andere schaffen. Und dies in kleiner - manchmal vielleicht vierstelliger - Anzahl.

Reich wird - zumindest auf Entwicklerseite - keiner. Und es soll auch kein Bedauern auf Kundenseite auslösen, schließlich machen dies die Entwickler freiwillig. Gezwungen wird keiner, man kann aber selbst jederzeit beeinflußen, wie viele dies noch weiter in Zukunft machen.

Gejammere ist da also auch fehl am Platz - übrigens von beiden Seiten. Denn auch Du wirst nicht gezwungen, etwas zu kaufen oder Dich an Plätzen aufzuhalten, wo überall auf den Stufen um Mitleid flehende Designer hocken und Dir Dein Geld aus der Tasche ziehen wollen. ;)

Ciao,

Rainer.

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Hallo Rainer,

Designer, die so sachlich, freundlich und umfassend auf einen Beitrag antworten, sind von meinen Vorurteilen ausgeschlossen! :)

Als langjähriger Aerosoftkunde mit einigen Regalmetern an Ware, (Man nennt mich auch das Aerosoft Außenlager Lübeck)

bin ich natürlich von diesen Produkten (meist) überzeugt.

Und gerade deshalb bin ich etwas genervt, wenn immer diese anscheinende Unzufriedenheit der Programmierer rüberkommt.

Hat Aerosoft denn wirklich so wenig zahlende Kunden?

Raubkopierer wird es immer geben. Jetzt und in Zukunft.

Das Internet ist eben eine moralfreie Zone und hat zum Werteverfall eine Menge beigetragen.

Da sich an dieser Situation also nichts ändern wird, können die Hersteller entweder

Zeit Ihres Daseins über Piraten jammern und mit ehrlichen Kunden zu überleben versuchen,

oder Ihre Produkte interessanter für mehr potenzielle Käufer machen.

Und das wird meiner Meinung nach nur über Probeversionen erzielt.

Im Falle von Aersosoft muss ich ganz klar sagen:

Gebt Testversionen heraus!

Es wird fast jeden Tag ein neuer Vogel oder eine neue

Scenery released. Viele Produkte sind gut, für einige hätte ich lieber kein Geld ausgegeben.

Wenn ein Softwarehersteller für Ehrlichkeit beim Kunden plädiert, sollte er auch so fair sein, und seinen Kunden eine Zufriedenheitsprüfung gestatten.

Die Produkte werden sehr wahrscheinlich trotzdem illegal im Netz zu laden sein weil es immer Leute geben wird, die Spaß an der Zerstörung haben. Aber diejenigen, die eine neue Software nur kennen lernen wollen, werden durch eine Testversion vielleicht in die richtige Bahn gelenkt.

Ich arbeite mit einer Musiksoftware, die über einen USB-dongle kopiergeschützt ist.

Das tolle an diesem Dongle ist die Möglichkeit, mehrere Lizenznummern zu speichern: Es gibt Firmen, die geben z.B. 10tägige Demo-keys heraus,

die einfach auf den dongle kopiert werden. Nach Ablauf der Testphase kann der verbrauchte Key über das Licence Control Center wieder gelöscht werden. Der dongle selbst kostet 20 EUR

Vielleicht kann man sich mit dem Erwerb eines dongles die Mitgliedschaft in einem "Aerosoft Member" Bereich erkaufen und neue Produkte testen, bevor man blind zur Kreditkarte greift.

Das Ganze ist wahrscheinlich nicht ohne Aufwand und ein auch dongle ist nicht unknackbar. Aber egal ob und wie man Testversionen schützen will:

Es ist besser, wenn der interessierte Kunde sich eine Demo, als gleich eine Raubkopie beim Filesharer/hoster herunterlädt.

Grüße

Stephan

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Hey Stephan,

diese Idee hatte ich auch schon gehabt. Anundfürsich gut und sicher realisierbar. Durch meine Arbeit komme ich in Kontakt mit 2 Programmen, die mit Dongels arbeiten. Beide Programme im Wert von 8000-27 000 €, das Avid Programm zum Schneiden der Filme bei Fernsehanstalten gibt es trotzdem gecrackt im Netz. Das andere der Firma Aucotec bisher noch nie! Die arbeiten aber mit verschiedenen Systemen und das wird extrem teuer. Und genau da liegt der Schwachpunkt. Erstmal muß sich jemand mit dem Entwickeln beschäftigen (und damit Kosten) und dann setzt sowas meist eine aktive Inetverbindung voraus. Das würde aber wieder einige User außen vorlassen, die kein Inet haben oder es nicht auf dem Flusirechner wünschen. Es ist halt sehr schwierig, da einen richtigen Weg zu finden.

Zu Deiner Meinung nach demos, ja das kann ich voll unterstützen und würde es mir auch wünschen. Auch wenn man auf FSDT immer schimpft mit dem Installer, habe aber die zeitaktivierte Version sehr zu schätzen gelernt.

Sicher gibt es dazu viele andere Meinungen, ich kann nur meine hier wiedergeben.

Gruß Andreas

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Das Problem ist technisch kaum lösbar, da jede dieser Lösungen auch viele ungewollte Nachteile hat, die entweder die Nutzerfreundlichkeit negativ beeinträchtigt oder die betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten sprengt.

Solange der Entwickler, der von den Verkaufszahlen abhängig ist (das sind nun mal in der Flusiscene mehr als bei anderen Spieleformen), das Gefühl hat, dass mehr Leute das Produkt "Kostenfrei" nutzen und er dies an jedem Monatsende mit der Abrechnung bestätigt bekommt, wird nur ein ehrlicher Umgang der Kunden mit den Produkten dieses Gefühl beeinflussen können.

Wenn die Verkaufzahlen in einem nachvollziehbaren und wirtschaftlichen Verhältnis mit dem Aufwand und der Erstellungszeit seht, wird es weiter Entwickler gehen, die qualitativ hochwertige Produkte liefern.

Somit ist der Nutzer derjenige, der es am besten beeinflussen kann, wie es weiter geht: Nutzt er das Produkt, will er weiter Produkte dieser Qualität nutzen, so zahlt er dafür. Entspricht es nicht seinen Vorstellung, dann lässt er es links liegen. Wer aber nutzt, nicht dafür zahlt, der lügt sich selbst in die Tasche und wird mit dazu beitragen, dass Addons nur noch unter zweifelhaften "Menge statt Klasse" Konzepten veröffentlicht werden können, davon hat dann aber keiner was.

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Somit ist der Nutzer derjenige, der es am besten beeinflussen kann, wie es weiter geht:

Aber offensichtlich geht es ja nicht in die richtige Richtung.

Wer heute glaubt, daß die Leute morgen oder in fünf Jahren.

keine illegale Software über das Internet verbreiten, ist im besten Fall als Optimist zu bezeichnen.

Deshalb muss ich doch als Hersteller/Publisher die Anzahl der ehrlichen Kunden steigern. Ein Weg ist hier doch

sicherlich die Verbreitung von Testversionen.

Technische und kaufmännische Machbarkeit kann ich nicht beurteilen, aber Sequencersoftware findet sich wohl auch

nicht in jedem Haushalt. Trotzdem hat Cubase schon immer einen Dongle gehabt.

Ist die große Version von X-Plane nicht auch dongle-geschützt?

Grüße

Stephan

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Moin Stephan,

die Sache mit den Testversionen ist nicht so einfach. Hardware wie den Dongle fände ich schon richtig nett (hatte es mal bei alter ATARI-MIDI-Software so gehabt), aber wohl in dem Falle hier überdimensioniert. Damals die Software kostete einen dreistelligen DM-Betrag, wohl kaum vergleichbar mit einem 20 Euro Addon.

Zu Testversionen mit einem Schutzverfahren:

Zunächst mal FSDreamteam bzw. Cloud9. Schutz u.a. über den Manager. Diese exe verändert den FS-Start und zieht laufend Ressourcen (schön zu sehen, wenn man man Filemon und sowas mitlaufen lässt). Der Schutz funktioniert aber wie ich finde sehr gut.

Ich kann Dir aber viele Forenbeiträge hier und aus anderen Foren zeigen, wo User gerade einen solchen Schutz schlicht nicht haben wollen und gerade darum Dreamteam-Produkte ablehnen, weil sie diesen Manager und das Aktivierungssystem beinhalten.

Dann solche Maßnahmen wie bei UK2000 von Gary. Der hatte zunächst mal schlicht in BGLs diverse Objekte versteckt, die er nach Aktivierung ausgeschaltet hat. Na toll, war mit einem HEX-Editor eine Sache von maximal 5 Minuten und es mußte - um es nicht zu einfach zu machen - auch für jede Szenerie dieser Schutz komplett verändert werden. Waren nämlich zwei davon gleich, so konnte man sich quasi den Kauf von einer Szenerie sparen. War ja einfach, den Schutz zu umgehen.

Hat Gary selbst schnell gemerkt und das Verfahren geändert.

Aber genau dieses Beispiel von Gary zeigt, dass Deine Idee mit den Testversionen leider nicht greift. Obwohl es diese Versionen frei gab und man sich entscheiden konnte, wurden damals auf den einschlägigen Seiten UK2000-Szenerien gehandelt.

Logisch. Kopien wird es immer geben, das Verhältnis zwischen Verkauf und Raubkopie ist entscheidend. Man lügt sich aber ein wenig in die Tasche, dass Testversionen dieses Verhalten ändern könnten - zumindest für mich.

Warum ich hier was hineingeschrieben habe ist einfach folgendes (auch an die Kopierer gerichtet):

Bei einem "normalen" Computergame trefft Ihr mit Eurem Verhalten eine dahinterstehende Industrie. Bei den dort erreichten Stückzahlen und der kurzen "Lebenszeit" eines solchen Spiels bis zum Nachfolger ist dies dann zwar bemerkbar, aber es trifft nicht so extrem einzelne Privatpersonen wie hier bei FS-Addons. Den kleinen Publisher hier (Aerosoft) will ich mal nun nicht als Fabrik zählen, dazu ist er im Verhältnis z.B. zu Electronic Arts oder Konami viel zu unbedeutend.

Aufgrund der extrem kleinen Verkaufsanzahl (zu meinen Zeiten im FS2002/FS2004 war man schon als Szenerie genial, wenn man vierstellige Verkaufszahlen hatte) trefft Ihr aber die dahinterstehenden Freaks, die sich abends hinsetzen und mit viel Engagement und Spaß ein Addon erstellen.

Seid Euch einfach dieses Unterschieds bewußt, wenn Ihr ein Addon nicht nur mal kurz ausprobiert, sondern öfter als Raubkopie nutzt.

Mehr ist meiner Ansicht nach sowieso nicht zu erreichen. Ist es Euch schlicht egal, dann rechnet halt damit, dass diese Gattung an Addons weiter abnimmt und dass man sich wie Oliver entsprechend positioniert.

Ciao,

Rainer.

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@ Rainer: An welchen Add-Ons hast du denn mal mitgearbeitet? Würde mich mal interessieren. Ich kenne dich eigentlich nur von den tollen Screenshot-Präsentationen.

Gruß,

Chris

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