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Frank TTC

Neuer PC ist fällig | Auf dem soll nur P3D laufen.

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Hallo Experten,

die letzten 5 Jahre lang kam ich mit einem Asus-(Gaming)-Laptop ganz gut klar.

Jedoch, wem sage ich das, alles wird komplexer und performance-hungriger.

 

Ich möchte mir diesmal wieder eine stationäre Kiste zulegen. Markenpräferenz habe ich keine.

Ich brauche auch keine 120FPS bei Battlefield und Co. – ich suche eine Konfiguration,

auf der P3D 4.4 flutscht. Womöglich zählen da ja andere Tugenden als bei den Baller-Games.

Ich möchte Geld ausgeben, aber eben für die wichtigen Flusi-Essentials.

Die Kohle ist nicht mein erster Entscheidungsgrund. Ich bin aber auch kein Komponenten-Bastler

und hätte die Maschine gerne ready to fly.

 

Für jeden sachdienlichen Tipp sehr dankbar,

Frank TTC

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Ich bin jetzt für aktuelle Hardware nicht der Spezialist, daher nur ein paar allgemeine Tips:

GPU (also Grafikkarte) ist das Wichtigste heute, da solltest Du keine Kompromisse machen. Ich kann hier nur Nvidia basierende Karten empfehlen, mit AMD oder anderen hab ich nur schlechte Erfahrungen in den letzten Jahrzenten gemacht (gibt aber sicher auch da Ausnahmen). Unter einer 1080TI mit 8GB braucht man nicht anfangen, wie sich die neuern Karten verhalten, kann ich nicht beurteilen ob da die Mehrleistung schon in einem sinnigen Verhältnis zum Mehrpreis stehen. Vor jedem anderem Schnickschnack ist das Geld hier aber sicher am besten aufgehoben.

 

Beim Arbeitsspeicher sollte man auf schnelle Baussteine setzen, unter 16GB macht auch hier kein Sinn. Manche Motherboard haben Geschwindigkeitsverluste, wenn nicht alle Slots belegt sind, daher sollte man hier lieber nicht nach dem Prinzip verfahren, erstmal nur die Hälfte belegen, kann man später ausbauen, sondern lieber auch hier gleich voll bestücken mit der Größe, die man sich leisten kann und noch sinnig ist (also lieber gleich 32 GB Vollbestückung, als erstmal 16 halb bestückt, zumal später immer fraglich ist, ob man noch passende Module nachbekommt).

 

Die CPU sollte natürlich keine lahme Ente sein, nur muss das Board mit seinen Bussystem zur Grafikkarte und Speicher darauf abgestimmt sein.

Hier sollte man sicher nicht selbst zusammenstückeln, da gibt es sich Hersteller die solide Systeme haben. CPU ist für P3D V4.x nicht mehr so relevant, wie noch für den  FSX.

 

Eine SSD (mind. 256 GB, besser 500) für Betriebssystem und ggf. P3D ohne Addons, plus eine x TB schnelle Festplatte, sollte das System dann für ein Paar Jahre brauchbar halten.

 

Ich fahre zum Beispiel mit deinem DELL XPS ganz gut seit fast 2 Jahren, kann man auch Vorort Service zubuchen, nur oft gibt's da nicht die optimale Grafikkarte zukonfigurierbar. Hatte da eine 1060 drin, die gleich gegen die schon vorhanden 1080 getauscht wurde.

 

Ein Gamers Lampenladen mit Showeffect und beleuchteter Wasserkühlungen ist da sicher "Schnickschnack"

 

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12 hours ago, Frank TTC said:

Ich brauche auch keine 120FPS bei Battlefield und Co. – ich suche eine Konfiguration,

auf der P3D 4.4 flutscht.

 

Der "Witz": das schliesst sich nicht mal aus. Selbst die neuste Version von P3D "flutscht" eigentlich nur auf einem aktuellen High-End System so richtig ohne Kompromisse bei den Einstellungen und wenig überraschend, wenn P3D flutscht, läuft auch Battlefield und Co. tadellos. Sprich: die Ansprüche an die Hardware sind bei P3D immer noch höher als bei Battlefield und Co.

 

Wie so oft ist eine sinnvolle Beratung betreffend Komponenten etc. nur möglich, wenn ein Budget gesetzt wird. Ansonsten kriegst Du massig Vorschläge, die womöglich unbezahlbar sind für Dich. Ich versuche es trotzdem mal:

 

Einstiegs-PC für P3D (mit korrekten Settings durchaus brauchbar):

- i5-9600K oder Ryzen 2600(X)/2700(X) mit dem passenden Mainboard (Z390 für den Intel, gutes AM4 Brett für den Ryzen)

- 2x8GB DDR4 3200MHz CL14 RAM

- gutes Netzteil mit 500-600W

- genügend SSD Speicher für den Simulator

- nVIDIA GTX-1660Ti (zwar weniger VRAM als von Oliver vorgeschlagen, reicht aber aus).

 

Wenn etwas mehr Budget zur Verfügung ist, würde ich Stand Heute sowas empfehlen:

- i7-9700K mit einem guten Luftkühler, bspw. Dark Rock Pro 4, NH-U14S

- gutes Z390 Mainboard

- 2x16GB DDR4 3200MHz CL14 RAM

- gutes Netzteil mit 600-700W (be quiet, Seasonic und Konsorten)

- 1x250 - 500GB SSD für das Betriebssystem und Rest

- 1x 1-2TB SSD für den Simulator plus Addons

- 1x 2-4TB HDD intern oder extern für Backups

- nVIDIA RTX-2080 oder gar RTX-2080Ti.

 

Warum ich nicht gleich den i9-9900K empfehle? Weil er für P3D keinen Vorteil bringt.

 

Anmerkung: bald kommen die Ryzen 3000 Prozessoren von AMD auf den Markt. Vermutlich werden die wieder einen ordentlichen Schritt nach vorne machen in Sachen Performance.

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In Kürze:

Grafikkarte sollte minimum 8GB Speicher haben.

CPU sollte einen möglichst hohen Basistakt haben. Nicht durch Turbotaktangaben blenden lassen, die werden ja nur unter bestimmten Bedingungen erzielt.

Ich sehe mit 16GB Arbeitsspeicher bei mir keinen Engpass, kommt aber darauf an was Du sonst noch mit dem PC machst.

Mit zwei Monitoren kann man prima fliegen. 

Mein P3Dv4 ist auf einer 1Tb m2-SSD installiert, das Mo-Board sollte dafür volle Unterstützung bieten.

 

Gruß, Wolfgang

 

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Hallo Oliver, Querer, Hoffie3000,

erstmal vielen Dank für die raschen und schlüssigen Antworten/Tipps!

Das nenne ich mal Unterstützung, nicht bloß Support.

Jetzt weiß ich, in welche Richtung ich suchen muss.

Echt klasse, wenn man nicht bei null beginnen muss.

 

Gruß,

Frank TTC

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Hi zusammen,

 

ich will nicht unbedingt einen neuen Fred aufmachen, daher kapere ich den hier grad mal noch eben schnell... .-)

 

nachdem mein FSX - PC nun doch schon 9 Jahre auf dem Buckel hat bin ich gerade dabei, mir über einen neuen Gedanken zu machen bzw. mich dahingehend zu informieren.

Es geht nur um den Rechner selbst, die Peripherie bleibt soweit bestehen, denke ich. Mehr als 3.000 EUR will ich eigentlich nicht ausgeben und er sollte wieder für 5 - 10 Jahre

mithalten können (soweit es eben geht...). Benutzen will ich ihn für P3D (und/oder ggf. für den MS2020 - für letzteren aber eher nur offline). Sorry, aber ich bin alles andere als

ein Computerfachmann und bin glücklich, wenn ich so halbwegs durchkomme. Meinen aktuellen PC (i2500K) könnte ich dann ggf. für Wetter, Traffic ect. verwenden wollen.

 

 

Wie wäre denn der hier?

Ultraforce Nvidia Battlebox Enthusiast Intel i7-9700K @ RTX-2080Ti

Basis-Konfiguration (kostet da aktuell um die 2.600 EUR)

  • Gehäuse Cooler Master Midi MasterCase H500P
  • Mainboard Gigabyte Z390 AORUS PRO
  • Prozessor Intel Core i7 9700k (@ bis zu 8x 4.90GHz)
  • NVIDIA GeForce® RTX 2080Ti 11GB
  • 32GB DDR4-3000 RAM
  • 1000GB SATA-III Festplatte
  • 250GB SATA-III Samsung M.2 SSD (Solid State Drive)
  • Netzteil be quiet! PURE POWER 11 600W CM 80+ gold
  • Wasserkühlung Cooler Master MasterLiquid ML240L RGB

USB-Schnittstellen vorne:

- 2x USB 3.0
- 2x USB 2.0

USB-Schnittstellen hinten:

- 6x USB 3.1
- 4x USB 2.0

 

 

Oder gibt das bzw. vergleichbares oder gar besseres irgendwo preiswerter?

 

 

 

 

 

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Hi corsairvc3,

 

ist das ein Fertigsystem oder baust Du Dir das auf ?

 

Im letzteren Fall

Ich würde eine größere Festplatte nehmen. Falls Du ORBX Fan bist, so addiert sich der Verbrauch, insbesondere mit True Earth, doch gewaltig. HDD kostet nicht die Welt, SSD liegt so um die 650€ bei 4TB

Falls es Dir bei der Wasserkühlung um die Geräusch_nicht_entwicklung geht, so würde ich keine Fertigkühlung nehmen, sondern mir eine zusammenstellen, die zumindest die Grafikkarte mit kühlt. Kühler Grafikkarte um die 120€, Kühler CPU um die 100€, der Rest so um die 300€. Nach oben gibt es wie immer keine Grenzen.

Natürlich müssen/sollten die Gerätschaften auch mit in das Gehäuse passen. Aber vielleicht gibt es auch eine AiO Kühlung für CPU/GPU. Leistungsmäßig kommen die aber nie an eine selbst gebaute heran. Informieren kann man sich im web, unter anderen, aquacomputer, caseking, aquatuning.

Vielleicht das Netzteil eine Stufe stärker. Bei be quiet auf deren Webseite gibt es einen Netzteilkalkulator, den man mit den ausgesuchten Verbrauchern füttert und dieser dann den Netzteilvorschlag präsentiert.

 

Ansonsten denke ich mir das passt mit Deinen obigen Daten. Aber ich bin kein Hardwarespezialist. Allerdings lag ich mit meinen eigenen Konfigurationen noch nie restlos daneben. Vor ein paar Monaten bin ich von dem alten Intel auf den neuen AMD 3900x umgestiegen und bin glücklich damit (XP11/P3Dv4/RoF/sonstige Spiele)

 

Als kleiner Tipp; achte darauf dass nicht so viel auf die M2 gespeichert wird. P3Dv4 Installer nehmen gerne den "eigene Dokumente" Pfad. Dieser liegt im Standard auf der C Platte und damit auf der M2. Entweder immer auf den Pfad der Installation achten, oder mit dem Betriebssystem einen anderen Speicherort für die Dokumente vereinbaren, oder mit einem Link den Dokumentenpfad verbiegen. 250GB Basisplatte ist nicht die Welt, insbesondere bei Win10 nicht, und man sollte auch andere Programme besser auf die größere Platte nehmen. Soweit das halt geht.

 

Vielleicht auch über eine Datensicherung nachdenken. Ich habe Acronis im Einsatz, es gibt aber auch andere Anbieter.

 

Ahoj

-Uwe

 

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I would want more SSD storage and just use the HDD for backups and storage.  I'd probably want at least 1TB of SSD storage, with a 3TB HDD for backup and storage, or something similar.

 

Also I would want at least 3200 mhz RAM (or higher) with the lowest CAS latency you can find.   Probably the 3000 mhz sticks they offer will be more budget-oriented ram with higher CAS latency.   CAS latency and speed of ram sticks does make a difference in P3D at least, not to mention a better stability of an overclock.

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Hi,

 

vielen Dank für eure Antworten.

 

@ Uwe:

 

Ja, das ist ein „Fertigsystem“ (so zu bekommen und noch weiter konfigurierbar auf der Seite von Ultraforce. Was die einzelnen Komponenten angeht habe ich halt leider auch keine Ahnung. Würde bzw. könnte mir daher auch keinen PC selber aufbauen.

SSD`s habe ich noch zur Genüge „rumliegen“ bzw. im aktuellen I5 verbaut. System läuft auf einer 240er und der FSX ist auf einer 1TB SSD einquartiert. Die True-Earth Sachen von ORBX habe ich nicht, sonst aber alles von denen. Wie meinst Du das genau mit der Kühlung? Da komme ich nicht ganz mit, ehrlich gesagt… .-)

 

@ Rhett:

 

Thank you very much for your comments & recommendations which are highly appreciated! I have enough SSD`s for replacement and another really hughe HDD for data and everything. Also the computer I`m going to choose already has exactly 3200 mhz RAM as I understood by details provided by seller. Surely there will be still (a lot ?!) potential for make a fast machine even faster. But it`s all about money & I`m not willing to spent more then 3.000 bucks for a computer. I think that`s fairly enough money and I really wondering if there`s a cheaper solution maybe in a few months or with other sellers.   

 

 

Vielen Dank nochmals, liebe Grüße...

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vor 23 Stunden , corsairvc3 sagte:

Benutzen will ich ihn für P3D (und/oder ggf. für den MS2020 - für letzteren aber eher nur offline).

Wenn Du damit liebäugelst, dieses oder nächstes Jahr in eine andere Wohnung zu ziehen, dann kaufst Du Dir vermutlich auch keine neue Einbauküche mehr, oder?

 

Ich würde deshalb erst mal abwarten, was der neue MSFS2020 tatsächlich bringt und welche Ansprüche an die Systemkomponenten er dann tatsächlich stellt.

 

Besonders wenn Du für den P3Dv4 womöglich noch einige Addons erneut kaufen musst, kann sich der Umstieg auf den P3D schnell zu einem hungrigen Geldschlucker entwickeln, bei dem jeder Cent für den P3D dann ab Erscheinen des MSFS2020 eine völlig überflüssige Investition war.

 

Im übrigen hat MS angekündigt, dass die Addons für den FSX noch im MSFS2020 nutzbar sein sollen - in einem sog. Legacy-Modus. Ob das wirklich so kommt, kann ich Dir natürlich nicht versprechen. P3Dv4-Addons werden aber wohl eher bis garantiert _nicht _ im MSFS2020 nutzbar sein, das dürfte klar sein.

 

Ich selbst mache es daher so (man will ja doch immer wieder noch etwas Geld für seinen FluSi ausgeben 🙂 ) :  ich kaufe mir immer noch das eine oder andere Addon, um meinen FSX abzurunden.
Wenn man das dann im MSFS2020 weiternutzen kann, ist es o.k., wenn nicht, dann war es eben eine Ausgabe wie eine Kinokarte oder eine gute Flasche Wein.
Aber ich habe dann einen "runden" FSX mit allem, was mein Herz begehrt. Neben dem Vergnügen am Fliegen über tolle, fotoreale Landschaften ist der FSX für mich auch ein sehr, sehr wertvolles Sammlerstück.
Ja, ab und zu bewege ich auch mal ein altes Schätzchen im FS9 und bedaure es sehr, dass meine alten Rechner mit FS4 und FS5 bzw. FS6 das Zeitliche gesegnet haben.

 

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Hi corsairvc3,

 

es gibt verschieden Gründe sich für ein Wasserkühlung zu entscheiden.

Die einen wollen ihren Rechner für Show Case aufrüsten und präsentieren.

Andere wollen den PC leichter übertakten, ohne gleich in thermische Probleme zu geraten (Wasser leitet Temperatur besser ab als Luft)

Wiederum andere reizt die technische Herausforderung für ein exotisches Kühlsystem. (z.B. die Wasserleitungen aus Kupferrohr herzustellen)

Andere wollen einfach nur den Geräuschpegel des Rechners minimieren.

Und dann gebe es es noch die absoluten Fans der Übertaktung mit Stickstoff ( -196° C ) für z.B. Benchmarks.

 

Otto Normal Verbraucher nimmt ein Kühlsystem, welches bei Zimmertemperatur arbeitet, soll heißen, die Wassertemperatur wird niemals unter der Umgebungstemperatur liegen.

Ausnahme wären Durchlaufkühler, die durchaus die Wassertempertaur unter 10°C  bringen können. Hier muss man aber aufpassen nicht unter den Taupunkt zu geraten, da ein Tropfen Wasser, der von der von der Wasserleitung tropft, den heimischen Rechner durchaus in die ewigen Jagdgründe schicken kann.

 

Man versucht nun die Geräuschentwicklung des Rechners zu minimieren. CPU Lüfter und GPU Lüfter sind die ersten Kandidaten, welche man durch Wasserkühler austauscht. Das Netzteil kann man auch unter Wasser setzen.  Speicherriegel, Festplattenkühler, ähnliches sind eher was für die Show Case Buben, Spannungswandlerkühler sprechen die Übetakter an.

Da man nun die beiden CPU/GPU Lüfter entfernt hat, und somit nun keine Luftbewegung innerhalb des Rechners anliegt, so kann man die Lüfter des Radiators (am besten Push-Lüfter an außen) nehmen, oder wie in meinem Fall (ich habe einen großen Stand-Radiator neben dem Rechner stehen) relativ große langsam laufende Lüfter (Geräuschlos) nehmen. Leichter Luftzug im PC ist ausreichend.

 

Was braucht man für einen Wasserkühlung: 1 Pumpe, 1 Ausgleichsbehälter, 1 oder mehrere Radiator(en), Lüfter mit guten Druckaufbau für Radiatoren, Wasserleitung (Schlauch oder Rohr), Anschlüsse,  Kühler für die zu kühlenden Bauteile, destilliertes Wasser, und etwas was ähnlich auch im Auto gibt, Frostschutzmittel. Diese Mittel dient zur Schmierung der Pumpe, ist nicht elektrisch leitend und hat noch andere Eigenschaften. Erweitern kann man das ganze noch mit Sensoren deren Werte an ein Steuergerät geleitet werden, das Anzeigen ansteuert und im Notfall den Rechner selbstständig herunter fährt, bzw. im extremen Notfall einfach abschaltet. 

 

Als Faustregel gilt, für die CPU (oder GPU alleine) braucht man Minimum einen 240er Radiator und für jedes weitere zu Kühlende (GPU, anderes) einen weiteren 120er Radiator. Da Dein AiO Kühlsystem zwar aus einem 240er Radiator besteht, so ist das Minimum gegeben, aber sollte Dich das Rauschen der Lüfter Deiner GraKa unter Last stören, so mußt Du damit leben oder in eine neue Wasserkühlung investieren. Ausbaufähig ist diese oben von Dir genannte AiO Wasserkühlung nicht.  Auch sind die Komponenten einer AiO in der Regel etwas Minderwertiger als man sich in der freien Auswahl aussuchen kann. Ich habe zum Beispiel einen CPU Kühler mit 100€ veranschlagt, es gibt billigere aber auch welche die 300€ und mehr kosten. Ich habe für meine WaKü irgendwo zwischen 800-1000Euronen investiert, Lehrgeld nicht eingerechnet. Aber so minimal sollte man schon ab 300€ für eine kleinere WaKü (ausbaufähig) einkalkulieren.

 

Nachteil einer Wasserkühlung: Teurer in der Anschaffung. Sind nicht Wartungsfrei (AiO Kühlungen schon, denn wenn was sein sollte, dann tauscht man die einfach aus da sie relativ billig sind). Wasser, der größte Feind Deines Wohnzimmerteppichs und noch schlimmer, Deines PCs. 

 

Im aquacomputer Forum gibt es ein Sektion in der Bilder der gebauten Kühlungssysteme von den Mitgliedern eingestellt werden können. Auf caseking gibt es kleinere Lehrfilme über dies und das der Computerei. 

 

Ahoj

-Uwe

 

PS. ich hoffe Dich nicht über Wasserkühlung verschreckt zu haben. Wie im echten Leben, no Risk no Fun.

 

 

 

 

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Hallo Immanuel,
ganz ehrlich: wenn Du Dir doch jetzt noch unbedingt (vor Erscheinen des MSFS 2020) einen neuen Rechner kaufen willst, dann würde ich statt der Wasserkühlung das Geld lieber in gute fotoreale Szenerien stecken.
Wenn Du bisher nur Orbx-Landclass kennst, wird Dir selbst Dein derzeitiger FSX vorkommen wie ein völlig neuer Sim.


Entgegen landläufiger Meinung (ver)brauchen fotoreale Szenerien _nicht_ mehr Rechnerleistung, sondern sogar weniger. Das Darstellen der Fototexturen in der Landschaft (Drehen, Kippen) sind ganz normale Matrix-Operationen,  während bei Landclass die Landschaft aus den verschiedenen Landklassen-Texturen zusammengeschnippelt werden muss. Und dann müssen da ja noch die Vektordaten darüber gelegt werden. Landclass stammt eben noch aus der Zeit, als Speicherplatz extrem knapp und teuer war. Das ist heute anders: auf 500 GB oder 1 TB passen schon jede Menge fotorealer Szenerien (wenn man den Bogen nicht überspannt, wie es Orbx jetzt mit True Earth macht - das ist ja Wahnsinn).


Wenn Du beim Thema Kühlung zukunftsorientiert denkst: der neue MSFS 2020 soll ja auch auf der neuen XBox laufen. Also auch ohne Wasserkühlung 🙂

 

 

 

 

 

 

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Hallo zusammen und vielen Dank für alle eure guten Tips und Ratschläge,

 

tjaaa - gut Ding will Weile haben. Ich plane solche Sachen immer etwas länger im Voraus. Mache ich bei meinen Autos auch so.

Bei > 60.000 km pro Jahr kommt für mich z.B. auch kein Neuwagen in Frage. Wenn ich dann noch zusätzliche Aspekte mit einrechne

wie z.B. günstiger Unterhalt, Platz für unsere 4 Kinder und das ich auch eine Zugmaschine für den 2,2 Tonnen - Wohnwagen brauche,

dann - ja dann muss man sich schon Gedanken machen. Und da landet man nach langer Analyse bei einem Auto um die 100.000 EUR NP,

das man aber als grundsoliden Gebrauchten für ca. 15% des Neupreises bekommt. Jetzt habe ich 140.000km drauf gepacht, das gute Stück

schnurrt ohne Murren wie ein (Raub-)Kätzchen und ein Händlicher hat mir neulich 500 EUR mehr dafür geboten, als ich seinerzeit bezahlt

hatte.... :))))

 

Okay - kann man jetzt nicht 1:1 vergleichen, aber so ähnlich handhabe ich das mit einem PC auch. Ich brauch nicht immer direkt das allerneuste

usw. Und genauso wie ein Auto sollte auch der PC locker noch ein paar Jährchen mitmachen. In diesem Kontext nehme ich allerdings auch an, dass

ihr mir von gebrauchten PC`s abraten würdet, oder?

 

Der neue PC kommt und den nächsten Jahreswechsel und da wissen wir evtl. ja uch schon etwas mehr über den neuen von MS.

Nur da ich mich mit PC`s ebenso wenig in den Details auskenne wie bei Autos wollte ich mich jetzt schon mal informieren, um mir in aller Ruhe

Gedanken machen zu können.

 

Also noch mal vielen lieben Dank an ALLE!!!

 

PS.: Dass noch FSX - Addons im kommenden Sim nutzbar sein sollen wusste ich noch gar nicht! Danke für den Tip!

 

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